fleck.schwinden


  • Kritik SZ 1.3.2011
  • Kritik Kulturvollzug 1.3.2011
  • „fleck.schwinden“ ist ein Stück für vier Tänzer. Ein Erdrutsch, der dem Publikum im Zeitraffer Satellitenbilder seines Ablaufes liefert. Ein Schwirren der Luft, ein aufblitzendes Licht, ein sich aufbauender Druck, Körper werden sichtbar, brodeln, pulsieren. Eine einzige vibrierende Masse, die ins Rutschen gerät – übereinander, nebeneinander, wie eine Lawine treibt sie einem Abgrund zu. „Für mich war der Ausgangspunkt, die Inspirationsquelle für „fleck.schwinden“ die Natur mit ihrer fortlaufenden und stetigen Bewegung. Abbrechende Gletscher oder austrocknende Flüsse bergen kontinuierliche Veränderung in sich. Es sind Bewegungen, die im Kleinsten, Unsichtbaren beginnen, sich „zusammenbrauen“ und schließlich „ausbrechen“. (A. Konjetzky)

    Produktionsliste
    Choreographie, Raum; Installation Anna Konjetzky
    Tanz

    Sahra Huby
    Katrin Schafitel
    Elisa Marschall
    René Alejandro Huari Matues

    Musik Sergej Maingardt
    Licht Barbara Westernach
    Bühnenbau Moritz Köster

    Gefördert von
    Landeshauptstadt München Kulturreferat